Stebl Breutigam und Küls sind Sieger24.08.2026 / DM offen Altersklassen
Breutigam und Küls sind Sieger
Leonie Breutigam und Moritz Küls sichern sich im GC Teutoburger Wald die nationalen Titel der offenen Altersklasse.


Die 80. Deutschen Meisterschaften sind entschieden: Leonie Breutigam vom Hamburger GC und Moritz Küls vom GC Neuhof sichern sich im GC Teutoburger Wald die nationalen Meistertitel. Während sich Breutigam am Finaltag frühzeitig von der Konkurrenz absetzen konnte, blieb der Kampf um den Titel bei den Männern bis zum Schluss spannend. Silber bei den Frauen ging schlaggleich an Catharina Lohoff vom G&LC Berlin-Wannsee und Luisa Hartmann vom GC Aldruper Heide. Bei den Männern teilten sich Arthur Akpinar vom G&LC Berlin-Wannsee und Luca Scheublein vom GC Olching die Silbermedaille.

Leonie Breutigam, Catharina Lohoff und Luisa Hartmann
Das Podium der Frauen mit Leonie Breutigam, Catharina Lohoff und Luisa Hartmann
(Foto: DGV/stebl)

Breutigam setzt sich früh ab
Bei den Frauen hatte Vivienne Bühle vom Stuttgarter GC Solitude nach drei Runden noch an der Spitze gelegen. Am Finaltag konnte sie ihre Führung jedoch nicht verteidigen. Leonie Breutigam nutzte die Chance und machte den Kampf um den Titel frühzeitig zu einer klaren Angelegenheit. Die Spielerin des Hamburger GC unterschrieb nach Runden von 70, 73, 71 und 69 Schlägen ihre vierte Scorekarte und blieb mit insgesamt fünf unter Par als einzige Spielerin des gesamten Feldes im Endergebnis unter Par. Mit ihrer starken Finalrunde von 69 Schlägen (-3) setzte Breutigam zugleich die Bestmarke des Tages und gewann mit sechs Schlägen Vorsprung auf Catharina Lohoff und Luisa Hartmann.
Hinter dem Podium folgte Emily Krause vom G&LC Berlin-Wannsee auf Rang vier. Mia Lena Hoffmann (GC Hamburg-Wendlohe) spielte mit 70 Schlägen (-2) den zweitbesten Score des Finaltags und rückte noch auf den geteilten fünften Platz vor. Dort landeten auch Sophia Matthiessen und Josephine Lohmann vom Hamburger GC.

Moritz Küls, Arthur Akpinar und Luca Scheublein
Das Podium der Männer mit Moritz Küls, Arthur Akpinar und Luca Scheublein
(Foto: DGV/stebl)

Küls behält in der Schlussrunde die Nerven
Bei den Männern entwickelte sich ein deutlich engeres Rennen um den Titel. Moritz Küls war als einziger Spieler mit einem Gesamtscore unter Par in die Finalrunde gestartet und musste seine Führung auf dem anspruchsvollen Platz des GC Teutoburger Wald bis zum letzten Loch verteidigen. Mit einer 74 (+2) spielte der Athlet vom GC Neuhof zwar über Par, behielt aber die nötige Ruhe und brachte seinen Vorsprung ins Ziel. Am Ende war Küls einen Schlag besser als die Konkurrenz und durfte sich über den Deutschen Meistertitel freuen. Arthur Akpinar und Luca Scheublein waren schlaggleich mit zwei Schlägen Rückstand auf Küls in die Finalrunde gestartet. Beide spielten eine 73 (+1), konnten auf den Führenden noch aufschließen, ihn jedoch nicht mehr von der Spitze verdrängen. So wurden beide mit der Silbermedaille ausgezeichnet.
Lauri Diener vom Hamburger GC, der mit nur einem Schlag Rückstand auf Küls in die Finalrunde gestartet war, fiel nach einer 78 (+6) noch auf den geteilten siebten Rang zurück. Die beste Finalrunde der Männer spielte Leopold Heß vom G&LC Holledau mit 70 Schlägen (-2).

Starker Gastgeber in Halle/Westfalen
Der GC Teutoburger Wald präsentierte sich während der vier Wettkampftage als hervorragender Gastgeber und bot den besten deutschen Amateurinnen und Amateuren einen Platz, der höchste Ansprüche an Präzision, Course Management und Konstanz stellte.
Marcus Neumann, Vorstand Sport im Deutschen Golf Verband, würdigte bei der Siegerehrung insbesondere das Engagement des gastgebenden Clubs: „Ich bedanke mich sehr herzlich im Namen des DGV und der Athleten beim GC Teutoburger Wald für die Ausrichtung dieser tollen Titelkämpfe. Es ist gut, für Turniere dieser Güteklasse einen Platz geboten zu bekommen, der selektiv ist. Wer hier gewinnt, darf zurecht sehr stolz auf seine Leistung sein.

Auch alles rund um den Platz herum, was für das Gelingen eines so großen Turniers wichtig ist, war hier in Halle aller bestens. Das Engagement aller Beteiligten auf Seiten des Clubs war beeindruckend und wir freuen uns schon jetzt darauf, hoffentlich im nächsten Jahr wieder hier zu Gast sein zu dürfen.“

Mit vier Tagen Spitzengolf auf einem anspruchsvollen Championship-Kurs und zwei verdienten neuen Titelträgern fanden die 80. Deutschen Meisterschaften der Frauen und Männer im GC Teutoburger Wald einen sportlich hochklassigen Abschluss.

 

Quelle und Fotos DGV/Stebl

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



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