Neue Wedges von Titleist
Vokey Design “SM4”
Von Tourspielern inspirierte Designs in Verbindung mit der marktführenden „Spin Milled“-Technologie.
Die
Titleist Vokey Design Wedges, welche die Produkte der einzigartigen
Fertigkeit und Schlägerbaukunst von Bob Vokey sind, haben im Laufe der
Jahre die Reputation erlangt, die besten Schläger für das kurze Spiel zu
sein. Seit 1998 haben Vokey Design Wedges unglaubliche Erfolge erzielt,
sowohl als die bevorzugte Wedges auf den Profitouren und im Spitzengolf
als auch als die Lieblingswedges von Spielern, die das Spiel ernst
nehmen und sich kontinuierlich verbessern wollen. Dies wird durch die
Tatsache belegt, dass Vokey Design Wedges seit 8 Jahren die Statistiken
anführen – sowohl als die meistgezählten Wedges auf der PGA Tour als
auch die Wedges mit den meisten Siegen.
Titleist stellt nun mit den „Vokey Design Spin Milled“-Wedges eine neue
Linie vor, die im Rahmen der neuen Rillenregel von 2010 die Leistung
maximiert. Die neuen Vokey Design „SM4“-Wedges verfügen über 17 präzise,
einzeln gefräste und 100%ig kontrollierte Rillen. So wird eine
optimierte Rillengeometrie erzielt, die den erlaubten Spielraum der
Regelkonformität maximal ausschöpft, insbesondere auch im Kantenradius.
Mit der Unterstützung von Computern (CAD) wurde den „SM4“-Wedges auch
eine Form gegeben, die an das Design der originalen Vokey 200er Serie
angelehnt ist.
Insgesamt wurden in Zusammenarbeit mit den besten
Spielern der
Welt 21 Kombinationen aus Loft und Lie und fünf verschiedene
Sohlenschliffe entwickelt – mit dieser Aufstellung bilden die neuen
Vokey Design „SM4“- Wedges die neue Generation der besten sogenannten
Scoring-Schläger im Golf.
Hintergrund
2009 kündigten die USGA und der R&A ihren gemeinsamen Beschluss an,
dem Volumen der Grooves sowie der Kantenschärfe der Rillen Grenzen zu
setzen. Das machte es für Titleist (sowie andere Hersteller) nötig,
Wedges zu entwickeln, die den neuen Wettbewerbsvorschriften“, gültig
seit 01. Januar 2010, entsprechen. Titleists Antwort auf das neue
Reglement waren die „Vokey Design Spin Milled C-C“-Wedges, eine
Modifikation der „Spin Milled“-Wedges, dem Flaggschiff unter den
Titleist-Wedges. Da Titleist-Wedges die auf der Tour führenden waren und
gleichzeitig nur wenig Zeit zu handeln verblieb, ging Titleist
konservativ an die neuen C-C Wedges heran und fokussierte sich zunächst
insbesondere auf deren Konformität.
„Im Laufe des gesamten Prozesses der Regeländerungen war es für uns
oberste Priorität, unsere Spieler zu schützen”, erklärt Steve Pelisek,
General Manager Titleist Golfschläger. “Wir mussten sicherstellen, dass
100% unserer Vokey Wedges, die bei Turnieren verwendet wurden, den neuen
Regeln entsprachen. Wir waren in der Kürze der Zeit nicht in der Lage,
aggressiv an den äußeren Linien zu arbeiten, um alles auszuschöpfen, was
von der USGA und vom R&A festgesetzt und zugelassen worden war. Das
Besondere an den neuen „SM4“-Wedges ist nun, dass wir in den letzten
Monaten ausreichend Zeit hatten, uns vorzubereiten, zu forschen und eine
bessere Lösung für die durch die neuen Regeln gesetzten
Herausforderungen zu entwickeln.“
Ein Großteil des erfolgreichen Vokey Design „SM4“-Entwicklungsprojektes
beruht auf der Entscheidung von Titleist, in Präzisionsfräser und
Messtechnologie für die Abstände zu investieren. Das ermöglicht es uns
nun, eine absolut ebene Schlagfläche mit exakt geschnittenen Rillen
herzustellen und im Anschluss daran jede einzelne Rille bei jedem SM4
Wedge zu 100% zu kontrollieren. Jede Rille wird mit Hilfe einer
computergesteuerten Plotting-Technologie analysiert und nachgezeichnet,
wobei ein sensorgesteuerter Kopf so manövriert wird, dass die Kontur
jeder Rille exakt wiedergegeben wird. Auf diese Weise werden
dreidimensionale Koordinaten gewonnen und grafisch dargestellt. Diese
Daten werden dazu verwendet, das Volumen der Rille, die Schärfe der
Kanten sowie die Rauheit der Oberfläche zu bestimmen. So können wir nun
Wedges extrem eng am Limit der Regelbestimmungen herstellen.
„Die Tatsache, dass wir einen vollautomatischen Inspektionsprozess
entwickelt haben, ist sehr bedeutend, weil wir dadurch in der Lage sind,
die Rillen so herzustellen, dass der Kantenradius exakt regelkonform
ist,“ so Dan Stone, Vizepräsident Forschung und Entwicklung Titleist
Golfschläger. „Wir können uns somit ganz auf die bestmögliche Leistung
des Schlägers konzentrieren, um Spielern maximalen Spin und
höchstmögliche Flugbahnkontrolle zu liefern und müssen uns keine Sorgen
machen, dass der Schläger nicht regelkonform sein könnte.“
Neue Verbesserung bei den SM4 Vokey Design Wedges
Wie schon die bisherigen „Spin Milled“-Wedges sind auch die Vokey Design
„SM4“-Wedges aus weichem und stark karbonhaltigem 8620-Stahl
hergestellt und verfügen über die marktführende „Spin
Milled“-Technologie von Titleist. Die „SM4“-Wedges haben eine perfekt
flache, CNC-gefräste Oberfläche sowie eine präzise eingefügte
Rillen-Geometrie, die dadurch erreicht wird, dass ein speziell
angefertigtes Schneidewerkzeug verwendet wird. So wird eine weitaus
geringere Fehlertoleranz sowohl in der Rillengröße als auch im
Kantenradius erzielt. Die Schlagfläche wird durch eine
Präzisionsmaschine mit einer Reihe von mikroskopisch kleinen Linien
versehen, was zu einer raueren Oberfläche führt, die im Vergleich zu
einer glatten Oberfläche mehr Spin bei halben Schlägen garantiert. Ganz
unabhängig davon wie die Bodenbedingen sind oder wie ein Schlag
ausgeführt wird, die „Spin Milled“-Technologie verspricht immer
maximalen Spin und Schlagkontrolle.
Hitzebehandelte Schlagfläche
Die neuen Vokey Design „SM4“- Wedges werden einer einzigartigen
Oberflächen-Hitzebehandlung unterzogen, welche die Haltbarkeit der
gesamten Schlagflächenoberfläche und insbesondere der Kanten erhöht.
Vergleichstests zwischen behandelten und unbehandelten Schlagflächen
zeigten, dass dieser Prozess hilft, über die Lebensdauer eines Wedges
sowohl die höhere Spinrate als auch den niedrigeren Startwinkel der
Schläge ohne Einbuße an Schlaggefühl beizubehalten.
Neue Groove-Konfiguration
Nach Einführung der ursprünglichen „C-C“-Wedges hat das Vokey
Design-Team daran gearbeitet, einen Weg zu finden, wie der bei vollen
Schlägen aus dem Rough aufgrund der neuen Regularien verlorengegangene
Backspin wiedergewonnen werden kann. Die neuen „SM4“-Rillen wurden so
gestaltet, dass sie schmaler sind als die „C-C“-Rillen, damit mehr
Rillen auf der Schlagfläche untergebracht werden können. Auf diese Weise
lassen sich 17 Rillen unterbringen, eine Anzahl, die sich bei den Tests
als optimal herausstellte. Tatsächlich lassen sich mit dieser
Rillenkonfiguration mehr als 1.200 Umdrehungen/Min. zurückgewinnen, die
mit „C-C“-Design verlorengegangen waren. Der Kantenradius der
„SM4“-Rillen ist sehr scharf und enge Fehlertoleranz in unserem
speziellen „Spin Milled“-Herstellungsprozess erlaubt es uns, die Rillen
so zu konstruieren, dass sie exakt den neu gesetzten Grenzwerten
entsprechen.
„Siebzehn Grooves geben uns mehr Biss am Ball, jedoch nicht so viel,
dass man an Schlagvielfalt verlieren würde, wenn man mittig oder im
hinteren Teil des Grüns gesteckte Fahnen attackieren wollte“, so Bob
Vokey. „Ich bin davon überzeugt, dass dieses Muster die richtige Balance
darstellt. Als die neuen Regularien bekannt wurden, klammerten sich
viele Golfer an jede Umdrehung/Min., die sie bekommen konnten. Die neuen
„SM4“-Wedges hingegen ermöglichen es dem Spieler, Schläge mit viel Spin
und einer kontrollierten Flugbahn oder Schläge mit kontrolliertem Spin
und exaktem Ausrollen zu spielen.“
Neue Form, grössere Produktpalette
Die neuen „SM4“-Wedges sind durch die ursprüngliche 200er Serie von
Vokey inspiriert. Die Serie wurde 1998 von Bob Vokey entworfen und die
verwendete From wird auch heute noch häufig auf der Tour verwendet. Vor
kurzem wurde die Serie über den „WedgeWorks Custom Shop“ auf vokey.com
für Liebhaber neu aufgelegt. Die 200er Serie ist durch die klassische
Tropfenform mit hoher Spitze und niedriger Ferse sowie einer
abgerundeten hinteren Sohlenkante gekennzeichnet. Wie bereits die 200er
Serie hat auch die neue Serie der „SM4“-Wedges etwas grössere
Schlägerköpfe als die ursprünglichen „Spin Milled“ und „C-C“-Wedges. Die
Abmessungen und Formen sind entsprechend der Lofts progressiv gestaltet.
„Für mich sind Wedges eine ganz besondere andere Art Golfschläger“,
erklärte Vokey.“ „Wir bieten 10 verschiedene Lofts zwischen 46 und 64
Grad an. Das Pitching Wedge sollte sich in Form, Topline, Bounce und
Führungslinie vom Lobwedge unterscheiden, denn beide Schläger sind für
unterschiedliche Aufgaben vorgesehen. Hier ist das computergesteuerte
Design (CAD) besonders wertvoll. Es ermöglicht uns eine Reihe von Wedges
zu produzieren, die sich von Loft zu Loft schrittweise unterscheiden
und gleichzeitig auf
einander abgestimmt sind.”
Das Vokey Design-Team arbeitet mit CAD, um Abmessungen und Formen
schrittweise entsprechend der Lofts auf einander abzustimmen. Bei den
“SM4”-Wedges werden die Schlägerköpfe ein wenig größer und die Topline
und die Führungslinie mit Ansteigen des Lofts (von 46° PW bis 64° LW)
ein wenig runder. Diese schrittweise Anpassung des Schlägerkopfes ist
ein Gebot der Funktionalität. Eine rechteckigere Form der Spitze und der
Führungslinie wird gerne für Pitsching Wedges für volle Schläge
verwendet, eine rundere Spitze und Führungslinie eher Wedges für halbe
Schläge, bei denen der Schläger auch gut funktionieren muss, wenn er
geöffnet oder geschlossen aufgesetzt wird. CAD hilft dem Vokey
Design-Team dabei, optische Eigenschaften, die Spieler wünschen, mit
funktionalen zu verbinden.
Der Modellwechsel zur “SM4”-Linie schließt auch ein neues Pitching Wedge
mit 46 Grad ein sowie Modelle mit höherem Bounce bei den Wedges mit 48,
50 und 52 Grad. Zehn Modelle von 54 bis 64 Grad werden nun auch mit
speziellen Sohlenschliffen angeboten, die Vokey auf der Tour entwickelt
hat. Ergänzend zum beliebten “M”-Schliff (ein vielfältiges Design, das
sich für verschiedene Schlagstile und Bodenbedingungen eignet) werden
nun auch“T”-,“S”-, und“L”-Sohlen angeboten. Die Schliffe “T” und “L”
sind dabei Abwandlungen des“M”-Schliffs, die teils an der Ferse, an der
Spitze oder im hinteren Bereich der Sohle stärker angehoben sind, um den
effektiven Bounce zu reduzieren. Diese Modelle eignen sich für Spieler
mit flachem Eintreffwinkel und/oder festem Untergrund. Der “S”-Schliff
erhielt seinen Namen durch den Titleist–Markenbotschafter Steve
Stricker, mit dem zusammen Bob Vokey eine Sohle entworfen hat, die an
Ferse und an der Hinterkante angehoben ist, gleichzeitig aber eine
vollere Spitze aufweist, um mehr effektiven Bounce beim Herausspielen
aus dem Sand zu erzeugen. Darüber hinaus haben alle Wedgemodelle mit der
„Full“- Sohle eine neu gestaltete Hinterkante mit einem Band, das beim
Wegführen des Schlägerkopfs weniger Widerstand bietet und einen konstant
besseren Bodenkontakt unterstützt.
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