26.07.2016 / Hubbelratherin auf Rang 18 
Fünf deutsche Spielerinnen im Cut
Über drei Runden spielt Antonia Eberhard bei der Europameisterschaft (EM) der Damen im schwedischen Hooks GC um die Medaillen mit.

Am Ende reicht es mit 287 Schlägen (71, 67, 73, 76) für die Spielerin des GC Hubbelrath zu Platz 18. Den Titel sichert sich die Engländerin Bronte Law (277 Schläge) vor Leslie Cloots (Belgien/278) und Olivia Mehaffey (Irland/279).

Am letzten Tag der vom 20. bis 23. Juli auf dem Parkland-Kurs südlich von Jönköping ausgetragenen EM büßte Eberhard, die von Platz 4 in die Finalrunde gestartet war, schnell Schläge ein. Ein Doppelbogey, gefolgt von drei Bogeys, ließen ihre Chancen auf eine Medaille schnell schwinden. Dennoch kämpfte sich die 18-Jährige wieder in die Runde und spielte trotz eines Triplebogeys eine 76er-Runde. Als 18. war Eberhard die beste Deutsche im Feld.

 Antonia Eberhard (Foto: Göran Söderqvist / SGF)
Beste Deutsche im Feld: Antonia Eberhard (Foto: Göran Söderqvist / SGF)

„Im Ganzen gesehen bin ich mit der EM sehr zufrieden. Natürlich war vor der Runde wesentlich mehr drin als ein Platz in der Top 20. Aber ich lag ja schnell recht hoch und so nehme ich viel Erfahrung in der Runde heute mit. Ich habe zu jedem Zeitpunkt alles gegeben, aber es hat trotz der vielen Birdies nicht gereicht“, zeigte sich Eberhard unmittelbar nach der Finalrunde schon wieder gefasst.



Beste Deutsche am Finaltag war Laura Fünfstück. Die Neuhoferin begann mit drei Birdies auf den ersten vier Bahnen, notierte aber anschließend auch vier Bogeys. Am Ende waren es wieder vier Birdies auf den letzten fünf Bahnen, die eine 69er-Runde bedeuteten. Dadurch kletterte Fünfstück im Klassement um 18 Plätze und beendet die EM auf Rang 25.

Laura Fünfstück (Foto: Göran Söderqvist / SGF)
Starke Schlussrunde von Laura Fünfstück (Foto: Göran Söderqvist / SGF)

Trotz einer fehlenden Top-Platzierung spielte die deutsche Mannschaft in der Breite eine gute EM: „Mit fünf Damen im Cut waren wir insgesamt super dabei und es war wieder eine gute Woche für unser Team“, zog Nicole Gögele, die gemeinsam mit Michael Terwort das Team in Schweden betreut hatte, ein positives Fazit dieser kontinentalen Titelkämpfe.

Die siegreiche Engländerin Bronte Law, die vor der Finalrunde noch gleichauf mit Antonia Eberhard lag, erspielte sich den Titel mit einer starken 66er-Finalrunde und sicherte sich nach der Team-EM den zweiten europäischen Titel innerhalb von zwei Wochen.

 

Quelle DGV