Am Freitagnachmittag setzte sich der 23-Jährige mit gesamt 12 unter Par nach
drei Runden durch und verwies den Düsseldorfer Maximilian Glauert auf Rang 2.
Für Parker war es der erste Sieg auf der EPD Tour und überhaupt der erste
Turniererfolg, seit er 2007 ins Profilager wechselte.

Maximilian
Glauert und Ben Parker
Sie war an Spannung kaum zu überbieten, diese Finalrunde der Land Fleesensee
Classic 2011. Gleichauf mit 9 unter Par starteten Maximilian Glauert, in diesem
Jahr bereits Gewinner der Sueno Pines Classic, und der Engländer Ben Parker am
Freitag in die Schlussrunde des 12. Turniers der EPD Tour-Saison 2011. Ben
Parker, Sohn von Gina und Tim Parker, Golfprofessional im GC St. Dionys, hatte
die ersten beiden Runden auf dem Scandinavian Course des Golf & Country Club
Fleesensee mit 67 und 68 Schlägen absolviert, der Düsseldorfer Maximilian
Glauert markierte ebenfalls diese Scores, nur in umgekehrter Reihenfolge.
Am Finaltag erwischte dann Parker, der seit seinem zweiten Lebensjahr in
Hamburg lebt, den besseren Start – respektive Glauert mit Doppelbogey und Bogey
an den Löchern 1 und 3 einen denkbar schlechten Beginn. Doch mit Birdies an den
Löchern 4 und 6 sowie 9 bis 12 glich Glauert nicht nur aus, sondern ging
schließlich sogar in Führung. Parker, dem Birdies an 6, 7 und 9 gelangen, bei
einem Bogey an Bahn 8, konnte erst mit einem Birdie an der 15 wieder
gleichziehen. Vorentscheidend dann Loch 17, wo Glauert ein weiteres Bogey
notieren musste, das er nicht mehr ausgleichen konnte. Trost für den
Düsseldorfer: Seine 70er Finalrunde und 3000 Euro Preisgeld für Rang 2 genügten,
um die Führung in der Rangliste zurückzuerobern und den Niederländer Reinier
Saxton, der im Turnier Rang 10 belegte, auf Position 2 der EPD Tour Order of
Merit zu verdrängen.

Platz 3 bei der Land Fleesensee Classic ging an Christoph Günther aus
Oberammergau und den Finnen Janne Kaske, beide spielten 9 unter Par. „Dieser
Sieg gibt mir großen Auftrieb und Selbstvertrauen“, kommentierte Ben Parker, der
2007 ins Profilager gewechselt hatte, 2008 und 2009 dann aber von einer
Schul-terverletzung gestoppt wurde. „Ich spiele noch nicht wieder so gut, wie
ich schon mal gespielt habe; aber ich konnte jetzt beweisen, dass ich auch ein
Profi-Turnier gewinnen kann“, so der 23-Jährige. Im letzten Jahr hatte er auf
der EDP Tour bereits zehn Top-10-Ergebnisse notiert, viermal war er Zweiter
geworden.
Nächste Siegchance für ihn und seine Kollegen: Die Haus Bey Classic
vom 28. bis 30. Juni (www.epdtour.de).
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