Hein-Dirk Stünitz
111 Gründe, Golf zu lieben
Ein Buch über Geduld, Hosenbeinlängen und wie ein »Birdie-Flachmann« zum Glücksbringer wird – eine Liebeserklärung an einen unschlagbaren Sport.

Wer schon spielt, erkennt sich in den Texten wieder. Wer noch nicht spielt, kennt zumindest Tiger Woods.

 111 GRÜNDE, GOLF ZU LIEBEN»111 Gründe, Golf zu lieben« ist ein leidenschaftliches und augenzwinkerndes Plädoyer für den Golfsport – und die Welt rund um Caddys, Klubterrassen und gepflegte Grünflächen.

Der Autor Hein-Dirk Stünitz hat seiner Meinung nach viel zu spät zu diesem wundervollen Sport gefunden, deswegen sind seine Argumente nicht nur überzeugend, sondern animierend: Jeder sollte einmal den Driver zur Probe schwingen oder bei einem Weizen auf der Vereinsveranda auf das Beinahe-Hole-in-one anstoßen!

So zeichnet das Buch ein ebenso unterhaltsames wie psychologisch einfühlsames Porträt des ambitionierten Hobbygolfers, dem es wie jedem Liebenden geht: Er erlebt Glücksmomente, tiefe Verbundenheit und manchmal pure Verzweiflung.




Der Autor
Hein-Dirk Stünitz, geb. 1948 in Schleswig, lebt in Bargteheide in der Nähe von Hamburg. Der pensionierte Schulleiter ist verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder. Vor 13 Jahren packte ihn eine Leidenschaft, die ihn so schnell nicht mehr loslassen sollte – Golf. Schon bald merkte er, wie süchtig dieser »Altherrensport« machen kann. Seitdem wird die Freizeit sehr einseitig genutzt. Natürlich wird auch im Winter gegolft, denn eine Hoffnung bleibt: irgendwann einmal ein einstelliges Handicap vorweisen zu können.

Hein-Dirk Stünitz
111 GRÜNDE, GOLF ZU LIEBEN
Eine Liebeserklärung an den schönsten Sport der Welt
272 Seiten | Taschenbuch
ISBN 978-3-86265-359-1
Originalausgabe | 9,95 EUR (D)

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LESEPROBE
»Golf muss und soll in aller Ruhe gespielt werden, aber es gibt Golfer, die die Geduld ihrer Mitspieler auf eine harte Probe stellen. Nicht nur, dass sie nach zehn Probeschwüngen den Schläger wechseln, treten sie auch im elften Anlauf noch einmal zurück, um die Linie zu überprüfen.

Wenn sie dann endlich vor dem ›finalen‹ Schlag stehen, wackeln sie so lange mit dem Schläger, dass dem Zuseher das Handgelenk schmerzt. Ruht der Schlägerkopf dann endlich vor dem Ball, nimmt der augenscheinlich tiefenentspannte Spieler die Position einer altgriechischen Statue ein. Er bewegt sich gefühlte fünf Minuten nicht.

Die wirklichen Ballbeschwörer zeigen sich auf dem Grün. Da wird von vorne und von hinten die Linie gelesen und auch noch mal seitwärts geschaut, wie ein eventuelles Break zu berücksichtigen ist. Man kniet sich hin, um die Wuchsrichtung der Grashalme zu erkennen, oder man legt sich sogar auf den Bauch, damit einem ja nichts entgeht.«

Hein-Dirk Stünitz

 

 

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